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Karate-Meister steigt auf zum 2.DAN

Neuer Meistergrad in der Kampfkunst-Akademie

Werner von Holt, seit 15 Jahren aktiver Karateka und seit 5 Jahren bereits Träger des Schwarzen Gürtels der Meisterklasse der Kampfkunst, hat nun den hohen Meistergrad des NIDAN im Shoto Kempo Kai (2.DAN Kempo u. Karate-Do) erworben.

Von Holt (56), persönlicher Meisterschüler des oberstes Leiters der Stader Kampfkunst-Akademie, Dr. Jörg Wolters (6.DAN, Hanshi), und selbst langjähriger Trainer einer eigenen Kempokarate-Abteilung der Budo-Sparte im MTV-Himmelpforten, ist seit 1994 intensiv dabei. Er widmet einen Großteil seines Lebens der Kampfkunst, dem eigenen Studium des „Weges“ und dem Unterricht zahlreicher Kinder, Jugendlicher und Erwachsener in traditionellem Karate-Do. Und das an 3, 4 oder auch mehreren Tagen in der Woche.

Er besuchte viele Seminare zur Theorie der originären Lehre des fernöstlichen Budo (Geschichte, Philosophie, Psychologie, Pädagogik), unterschiedlichste Seminare des Vereins unter befreundeten Großmeistern in anderen Stilen und Systemen, wie z.B. Aikido, Hapkido, Iaido (Schwert), Jodo (Stock), Judo, Ju-Jutsu, Kobudo (traditionelle japanische Bauernwaffen), Kung-fu, Qi-Gong, Tai-chi und Zen-Meditaion. Er absolvierte erfolgreich fachspezifische Trainerfortbildungen auf sportwissenschaftlichen wie budopädagogischen Gebieten (Kinderunterricht, Soziales Lernen, Anti-Gewalt-Trainings) und nahm an vielen internationalen Lehrgängen der Kampfkunst-Akademie teil. Dabei erwarb er im Laufe der Jahre durch besonderen Fleiß und kontinuierlich gute Leistungen alle wichtigen Trainer-, Lehr- und sogar Prüfer-Lizenzen.

Auch an Video-, Rundfunk- und Fernsehproduktionen, die mit der oder gar in der „Dr. Wolters Kampfkunst-Akademie“ seines Lehrmeisters hier vor Ort produziert wurden, im Showteam teil, auch an Musikproduktionen und deren Videoclips. Viele Jahre, fast ein Jahrzehnt, war von Holt auch im geschäftsführenden Vorstand des Shoto-Kempo-Kai e.V. tätig und regelte professionell die Finanzen und immer weitsichtig alle ökonomischen Belange des immerhin überregional und mittlerweile europaweit tätigen Vereins.

Werner von Holt ist, laut seinem Lehrmeister Dr. Wolters, „ein Dinosaurier des Budo, ein bei aller Souveränität in Technik und geistiger Haltung bescheidenes, unverzichtbares Vorbild für alle Schüler.“ Von Holt gilt als stets ebenso nüchterner wie versierter Berater des gesamten Trainer-, Meister- und Lehrer-Teams der Schule und ist eine Säule des seit 20 Jahren bestehenden Vereins, an dessen Auf- und Ausbau er auch maßgeblich mit beteiligt war.

Von Holt ist ein echter Vertreter der „alten Schule“ des Budo, wonach die Dangrade nicht binnen weniger Jahre oder allein aufgrund sportlicher Leistung, also etwa ohne Nachweis auch „geistiger Reife“ erreicht werden, wie dies andernorts im modernen Sport häufig passiert. Er ist also ein würdiger, echter „Sensei“ im klassischen Sinne, dh. „Väterlicher Meister und Freund“, der von allen Anfängern, Fortgeschrittenen wie auch seinen vielen Dan-Kollegen im Dojo gleichermaßen geschätzt und ob seiner zurückhaltenden Art wie sehr effektiven Kampfkunst bewundert wird.

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